Bernal & Peña de Bernal

Das zu den “Pueblos Mágicos”, einer zur Förderung des regionalen Tourismus eingerichteten Serie besonderer, “magischer” Orte gehörende Bernal liegt am Fuß des Peña de Bernal. Dieser gilt nach dem Felsen von Gibraltar und Rio de Janeiros Zuckerhut als drittgrößter Monolith der Welt.

Seine markante, 350 Meter hohe Felskuppe bestimmt gemeinsam mit der Missionskirche das Panorama des kleinen Ortes. Bei einem Bummel durch die schmalen Gassen des kompakten Zentrums bleibt der Peña immer im Blick.
Ein angelegter Weg führt zu einer Aussichtsplattform auf knapp halber Höhe. Danach wird das Gelände etwas schwieriger und gefährlicher. Geübte Kletterer können es aber ohne Ausrüstung bis zum Gipfel schaffen.

Dem Peña de Bernal werden im Volksglauben magische Kräfte zugeschrieben, die sich vor allem anlässlich der Tagundnachtgleiche des 21.März entfalten sollen. Dann wird der beschauliche Ort von tausenden Besuchern förmlich überrannt. In Bernal, das ein beliebtes Wochenendziel der Queretaner ist, haben sich neben einer stetig wachsenden Zahl an Restaurants und Kneipen auch eine große Zahl von Kunsthandwerkläden angesiedelt, die neben den charakteristischen lokalen Webarbeiten auch Produkte aus anderen Teilen des Bundesstaates anbieten.
Wer möchte, kann auf dem Weg von Tequisquiapan nach Bernal die hier ansässige Kellerei des spanischen Sektherstellers Freixenet besuchen und dessen mexikanische Varianten verkosten. (Öffnungszeiten Mo-So 11-15h).
An derselben Strecke, im kleinen Ort Cadereyta, liegt der botanische Garten der Quinta Schmoll, die nach ihrem Gründer auch „Haus der Deutschen“ genannt wird. Er verzeichnet annähernd 5000 Arten von Sukkulenten und Kakteen in ihrem natürlichen Umfeld und ist damit der größte seiner Art auf dem gesamten Kontinent.