Puerto Vallarta

Die Stadt in der Bahía de Banderas verdankt ihren Ruhm als Seebad dem Hollywoodklassiker ‚Die Nacht des Leguan‘, der 1963 in Mismaloya, südlich des alten Stadtzentrums, gedreht wurde.

Die Starbesetzung mit Richard Burton, Ava Gardner und Deborah Kerr um Regisseur John Huston mobilisierte die internationale Klatschpresse und machten den Ort zum „In“- Reiseziel.

Heute ist Puerto Vallarta eine zweigeteilte Stadt: die Touristenzone mit ihren z.T. gewaltigen und luxuriösen Hotelkomplexen zieht sich nördlich des alten Zentrums über Kilometer an der Bucht entlang – eines jener synthetischen Urlaubsparadiese, wie es sie in vielen Teilen der Welt und in Mexiko noch in Acapulco und Cancún gibt. Das eigentliche Vallarta liegt auf beiden Seiten des Rio Cuale und hat sich seinen Charme und seine Atmosphäre bewahrt. Obwohl die Stadt kaum Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinn besitzt, kann man den Bummel entlang des Malecóns und durch die dahinter liegenden Straßen genießen. Eine grüne Oase mit Cafés, Restaurants und einem Museum ist die Insel im Rio Cuale.
Die Stadtstrände Puerto Vallartas sind weniger attraktiv, aber man kann mit dem Bus und einem Wassertaxi die sehr schönen Strände im Süden besuchen, unter ihnen Playa Las Animas, Quimixto und Yelapa. Puerto Vallarta ist der ideale Auftakt oder Abschluss einer Mexiko-Reise für Leute, die nicht nur Ruhe suchen. Das Hotelangebot braucht auch abseits der großen Resorts keinen Vergleich zu scheuen, ebenso die Auswahl an Restaurants.