Hintergrund

Kriminalität

Belize ist eine wichtige Durchgangsstation des internationalen Drogenhandels zwischen Südamerika und den USA. Eine untergeordnete Rolle spielt der lokale Anbau von Cannabis. Im Rahmen des Off-Shore-Bankings werden immer wieder Drogen- und Schwarzgelder gewaschen. Noch immer ist Belize City nach Einbruch der Dunkelheit ein riskantes Pflaster. Hier konzentriert sich die weitaus größte Zahl von Gewaltdelikten in Belize. In den Touristenzentren von Ambergris Caye und Caye Caulker wird eine wachsende Zahl von Diebstählen gegen Touristen registriert. Im Jahr 2003 kam es zu einigen bewaffneten Überfällen auf Fahrzeuge (auch Touristenfahrzeuge) im westlichen Grenzgebiet zu Guatemala, bei denen die Täter die Autos und Wertsachen der Opfer raubten.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Politische Konflikte

Der schwelende territoriale Streit mit Guatemala wird seit Jahren verhandelt, bis dato aber ohne verbindliches Ergebnis. Der Streit äußert sich nicht in für Reisende wahrnehmbarer gewaltsamer Form. Jedoch werden z.B. o.g. Überfälle gerne Guatemalteken zugeschrieben, die illegal die Grenze überquert hätten, auch wenn Zeugenaussagen dies nicht oder nur in Teilen bestätigen.

Verhaltensregeln

Fotokopien von wichtigen Dokumenten (Pass, Flugticket, ggf. Kaufbelege von Reiseschecks) anfertigen.

Wertgegenstände nicht bei sich, oder zumindest nicht offen tragen.

Keine Spaziergänge an einsamen Stränden, vor allem nicht in der Dämmerung/ Dunkelheit unternehmen.

Nicht bei Dunkelheit/ nachts fahren.

In Belize City nach Einbruch der Dunkelheit äußerste Vorsicht walten lassen und am besten Taxi fahren.

Im Falle eines Überfalls keinen Widerstand leisten. Das Geforderte herausgeben.

Im Notfall kann die belizische Touristenpolizei TPU (Tel.: +501 227 1440) um Hilfe gebeten werden.