Kurzportrait

Von ganz weit oben betrachtet scheint Nicaragua überwiegend aus Wasser zu bestehen, aus dem rauchende Vulkankegel herausragen. Lediglich ein auf der Spitze stehendes Dreieck, die Bergregionen des Nordwestens, erweckt den Eindruck einer massiven Landmasse. Die atlantische Miskito-Küste – so genannt nach ihren einheimischen Bewohnern – ist von Lagunen und Sümpfen durchzogen, die beiden großen Seen […]

Von ganz weit oben betrachtet scheint Nicaragua überwiegend aus Wasser zu bestehen, aus dem rauchende Vulkankegel herausragen.

Lediglich ein auf der Spitze stehendes Dreieck, die Bergregionen des Nordwestens, erweckt den Eindruck einer massiven Landmasse. Die atlantische Miskito-Küste – so genannt nach ihren einheimischen Bewohnern – ist von Lagunen und Sümpfen durchzogen, die beiden großen Seen im Südwestteil des Landes, Managua-See und Nicaragua-See, lassen die dichter besiedelten Provinzen im Hinterland der Pazifikküste beinahe als schmale Landbrücke erscheinen, die sich vom honduranischen Golf von Fonseca im Nordwesten bis zur costaricanischen Grenze im Süden erstreckt. Entlang dieser Linie reiht sich eine Kette von 58 Vulkanen, von denen viele noch aktiv sind. Mindestens einen von ihnen hat der Reisende immer im Blickfeld, und zum Kraterrand des Masaya, der als größter natürlicher Umweltverschmutzer der Welt gilt, kann er sogar bequem mit dem Auto vorfahren. Auch der Nebelwald des Mombacho ist gut von Granada aus im Rahmen eines Tagesausfluges zu erreichen. (weiterlesen…)