coronavirusDie Situation der Pandemie in Mittel- und Südamerika ändert sich ständig, daher versuchen wir hier, Ihnen einen Überblick zu geben. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne anrufen oder per E-Mail kontaktieren.

Einen tagesaktuellen Überblick zu Einreisebestimmungen wegen Covid 19 liefert hier die Webseite der IATA, dem Dachverband der Fluggesellschaften.

Obwohl wir alle Informationen sorgfältig recherchiert haben, übernehmen wir keinerlei Garantie für die Richtigkeit und Gültigkeit.

+++ Update vom 5. Januar 2021 +++

Viele Länder haben aufgrund der Situation in Großbritannien und Südafrika (ansteckendere Variante des Virus) Flug- und Einreiseverbote erlassen.

Mexiko: Bestimmungen unverändert.

Belize: Bestimmungen unverändert.

Guatemala: Passagiere, die in den letzten 14 Tagen in Großbritannien oder Südafrika waren, dürfen nicht einreisen.

Honduras: Passagiere, die in den letzten 21 Tagen in Großbritannien oder Südafrika waren, dürfen nicht einreisen.

Nicaragua: Bestimmungen unverändert.

Costa Rica: Bestimmungen unverändert.

Panama: Passagiere, die in den letzten 20 Tagen in Großbritannien oder Südafrika waren, dürfen nicht einreisen. Die übrigen Einreisebestimmungen bleiben unverändert. Einige Beschränkungen im Land:

  • Die Besucherzentren des Panamakanals (Miraflores & Agua Clara) und die San Blas Inseln sind bis auf Weiteres für Touristen geschlossen
  • Auch die Zugfahrt entlang des Kanals findet bis auf Weiters nicht statt.
  • Kanaltouren finden ab März wieder statt.

Kolumbien: Ein PCR-Test ist bei der Einreise NICHT mehr erforderlich.

Bolivien: Neue Regeln zunächst gültig bis 8. Januar 2021; Flüge aus der EU, Schweiz und Großbritannien sind ausgesetzt. Bei Einreisen aus Europa ist eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Reisende aus Europa, die sich bis zu 14 Tage vorher in Großbritannien aufgehalten haben, dürfen nicht einreisen, es sein denn, sie haben ein gültiges Aufenthaltsrecht in Bolivien.

Alle Einreisenden müssen ein Gesundheitsformular ausfüllen (Link zum download).

Ursprünglich galt, dass ein PCR-Test längstens 7 Tage vor Einreise vorgenommen worden sein durfte. Diese Frist ist jetzt auf drei unterschiedliche Fristen aufgeteilt worden. Im Einzelnen gilt, dass der Test nicht älter sein darf als

  • drei Tage vor Ankunft in Bolivien für Passagiere aus den Nachbarländern (Argentinien, Paraguay, Brasilien, Perú und Chile)
  • sieben Tage vor Ankunft in Bolivien für Passagiere aus den übrigen Ländern Südamerikas, Mittelamerikas und der Karibik
  • zehn Tage vor Ankunft in Bolivien für Passagiere aus Nordamerika, Europa, Asien und Ozeanien.

Ecuador: Bei Einreise aus Europa wird ein Antigen-Schnelltest am Flughafen durchgeführt. Bei positivem Ergebnis müssen Personen ohne Wohnsitz in Ecuador für 10 Tage in ein von der Regierung hierzu autorisiertes Hotel in Quarantäne. Ansonsten sind die Einreiseregelungen für Ecuador nicht geändert worden (negativer RT-PCR-Test nicht älter als 10 Tage und Gesundheitserklärung).

Peru: Flüge mit einer Flugdauer von mehr als 8 Stunden sind bis 6. Januar 2021 ausgesetzt. Machu Picchu hat seine tägliche Kapazität auf 1122 Besucher pro Tag (50% der Gesamtkapazität) erhöht und inzwischen den Zugang auch für Senioren und für Kinder unter 12 Jahren wieder erlaubt. Es gelten nach wie vor Ausgangssperren zwischen 24 Uhr und 4 Uhr morgens.

Chile: Seit dem 31.12.2020 gilt für alle Einreisenden zu den bisherigen Bestimmungen eine Quarantänepflicht (10 Tage häusliche Quarantäne). Diese kann frühestens nach 7 Tagen durch einen PCR-Test vor Ort beendet werden. Es gilt ein Einreiseverbot für alle, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in Großbritannien und Nordirland aufgehalten haben.

Argentinien: Es gilt ein Einreiseverbot für Touristen bis zum 19. Januar 2021 (Ausnahme sind die direkten Nachbarländer).

Brasilien: Seit 30.12.2020 wird ein negativer PCR-Test und eine Gesundheitserklärung bei der Einreise verlangt. Die übrigen Regeln bleiben ansonsten weitgehend gültig. Die vollständigen Bestimmungen finden Sie hier. Die Gesundheitserklärung kann online hier abgegeben werden (nur auf Englisch verfügbar). Für Fernando de Noronha gelten besondere Regeln: Bei Abflug zur Insel muss ein höchsten 48 Stunden alter, negativer PCR-Test vorgelegt werden, eine Kopie des Testergebnisses bleibt auf der Insel. Wer an Covid 19 erkrankt war und genesen ist, muss einen RT-PCR-Test mit einem positiven Ergebnis vorlegen, der mindestens 20 Tage vor Abflug und höchstens 90 Tage vor Abflug durchgeführt wurde.

Uruguay: Bestimmungen unverändert.

Südafrika: Vor der Ein- und Ausreise ist seit 17. Dezember 2020 die Nutzung eines Gesundheitsfragebogens über die Platform COVID SA Travel System vorgeschrieben. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, welches zunächst nur für Einreisen über den Flughafen O.R. Tambo (Johannesburg) und Ausreisen über den International Flughafen in Kapstadt sowie Einreisen auf dem Landweg über Beit Bridge und Ausreisen auf dem Landweg über Maseru Bridge gilt. Der Fragebogen ist frühestens zwei Tage vor Beginn der Reise online auszufüllen. Man erhält eine Identifikationsnummer, welche bei Ein- bzw. Ausreise vorzulegen ist. Zusätzlich zu den bisherigen Regeln gilt seit 29. Dezember 2020:

  • Es gilt eine tägliche Ausgangssperre von 21.00 bis 06.00 Uhr.
  • Die Anzahl der Teilnehmer an Versammlungen in Räumen wurde auf 50 und für Veranstaltungen im Freien auf 100 gesenkt. Alle Veranstaltungsorte dürfen 50% ihrer maximalen Kapazität nicht überschreiten.
  • Alle Strände in Hotspots sind geschlossen. Alle weiteren Strände dürfen zwischen 6:00 -19:00 Uhr unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen betreten werden.
  • Nationalparks, Botanische Gärten, Aquarien und Zoos bleiben unter strengen Hygienemaßnahmen in der Zeit von 9:00 – 18:00 geöffnet.
  • Nachtclubs, Bars, Schwimmbäder und Parkanlagen bleiben geschlossen.
  • Der Verkauf und Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist untersagt.
  • Öffentliche Einrichtungen müssen ab 20 Uhr schließen. Hierzu gehören Kinos, Theater, Casinos, Museen, Galerien, Sportstätten und Fitness Center, Restaurants, Auktionshäuser.
  • Öffentlicher Nah- und Fernverkehr: Für Fernreisen (200 km oder mehr) dürfen Fahrzeuge nicht mit mehr als 70% der angegebenen Kapazität ausgelastet sein. Für den öffentlichen Nahverkehr gilt diese Beschränkung nicht.

Bei der Rückreise nach Deutschland ist zu beachten, dass Südafrika in Deutschland weiterhin als Risikogebiet gilt. Die Bedingungen finden sie hier.
Bedingungen zu Rückreisen nach Österreich.
Bedingungen zu Rückreisen in die Schweiz.

Namibia: Einreisebestimmungen unverändert. Zusätzlich gilt bis zum 13. Januar 2021 gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 4 Uhr. Solange Namibia von Deutschland als Risikogebiet eingestuft wird, gilt bei Rückkehr eine Quarantänepflicht.

+++ Update vom 13. November 2020 +++

Mexiko: Die internationalen Flughäfen von Mexiko sind geöffnet. Die Einreise ist ohne Einschränkungen möglich. Bei Einreise ist lediglich ein herunterladbarer Fragebogen über gesundheitliche Risiken vorzulegen. Inlandsflüge werden nach zwischenzeitlicher Reduzierung inzwischen wieder etabliert oder Flugfrequenzen erhöht. An einigen Flughäfen kann es zu Messungen der Körpertemperatur kommen. Es gibt keine landesweite Ausgangs- oder Kontaktsperre und auch keine allgemeine Maskenpflicht.

Die Situation in den einzelnen mexikanischen Bundesstaaten ist jedoch sehr unterschiedlich. Basierend auf Indikatoren wie u.a. Tendenz bei den Ansteckungsfällen und Tendenz bei der Auslastung der Krankenhäuser wird ein regelmäßig aktualisiertes, vierstufiges „Ampelsystem“ (rot, orange, gelb, grün) veröffentlicht.

Dabei wird jedem Bundesstaat je nach lokaler Situation eine bestimmte Farbe zugeordnet, wobei „grün“ keine Einschränkungen des Alltages und „rot“ maximale Sicherheitsvorkehrungen darstellen. Dementsprechend gelten für die zahlreichen Regionen Mexikos unterschiedliche Bedingungen (siehe hier).

Belize: Der Internationale Flughafen von Belize City ist seit dem 1. Oktober wieder geöffnet, die Landgrenzen bleiben aber bis voraussichtlich bis 01.01.2021 geschlossen.

Erforderlich ist die Vorlage eines PCR COVID-19 Test bei Einreise, der nicht älter als 72 Std. sein darf. Bis spätestens 72 Std vor Anreise muss man die App «Belize Health» herunterladen und persönliche Informationen hinterlegen. Man erhält einen QR-Code, den man bei der Einreise vorzeigen muss.

Guatemala: Die Einreise ist per Flug möglich. Voraussetzungen dafür sind:
Negatives Covid-19 PCR oder Antigen-Testergebnis (nicht älter als 72 Stunden vor Abflug) und ein vor Abflug online ausgefülltes Gesundheitsformular. Dadurch wird ein QR-Code generiert, der bei Ankunft vorgelegt werden muss.

Honduras: Die Flughäfen des Landes sind geöffnet. Zur Einreise benötigen Sie einen negativen COVID-19-PCR-Test oder ein negatives Schnelltestergebnis. Der Test darf längstens 72 Stunden vor Ankunft ausgestellt worden sein. Ein ausgefülltes Einreiseformular muss bei Ankunft vorgelegt werden. Das Formular kann online vor Abflug eingereicht werden. Ein „Passierschein oder eine Transiterlaubnis, salvoconducto genannt, ist erforderlich, um sich innerhalb des Landes zu bewegen. Salvoconductos müssen von der honduranischen Polizei bearbeitet werden. Bitte besuchen Sie die folgende Website, um einen Antrag auf ein salvoconducto zu bearbeiten: https://www.serviciospoliciales.gob.hn/salvoconductos

Nicaragua: Die Flughäfen sind geöffnet. Bei Abflug aus Deutschland und bei der Einreise muss ein negativer Covid-19 PCR-Tests vorgelegt werden (nicht älter als 72 Stunden vor Ankunft in Nicaragua).

Costa Rica: Für die Einreise benötigen Sie eine Reiseversicherung, die die Kosten für Unterkunft und eine eventuelle COVID-19 Erkrankung abdeckt (bis 2000 USD), und die von einem der autorisierten Versicherer in Costa Rica oder einem anderen internationalen Anbieter angeboten wird, der die oben genannten Bedingungen erfüllt.
Sie müssen einen Gesundheitspass online ausfüllen/beantragen, spätestens 48 Stunden vor Ankunft. Der generierte QR-Code muss bei Einreise vorgezeigt werden. Sie dürfen keine Symptome im Zusammenhang mit COVID-19 zeigen oder wahrnehmen, wie z.B.: Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust, Anzeichen einer Atemwegsinfektion, Durchfall, u.a.

Panamá: Seit 12. Oktober 2020 ist die Einreise auch wieder für Ausländer ohne Wohnsitz in Panamá erlaubt. Bei Einreise ist ein negativer COVID-19-Test oder Antigen-Test vorzulegen, der längstens 48 Stunden vor Abreise durchgeführt wurde. Eine Weiterreise nach Costa Rica auf dem Landweg ist aktuell nicht möglich. Der internationale Flugverkehr nach Europa sowie in andere Staaten des amerikanischen Kontinents findet wieder statt.
Im gesamten öffentlichen Raum gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Nichtbeachtung kann mit einer Geldstrafe sanktioniert werden. Vor dem Betreten von Geschäften, Banken oder öffentlichen Gebäuden wird die Körpertemperatur kontrolliert, Besucher müssen sich zusätzlich die Hände desinfizieren.

Kolumbien: Der reguläre internationale Flugverkehr nach Kolumbien soll schrittweise wiederaufgenommen werden. Der nationale Personenflugverkehr ist mit Wiederaufnahme vereinzelter Flugverbindungen im Pilotbetrieb.
Bei Einreise nach Kolumbien muss ein negativer COVID-19-PCR-Test vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als 96 Stunden ist. Bei internationalen Flügen ist vorab eine Registrierung über die App „Check-Mig“ erforderlich, welche von der Website der Migración Colombia heruntergeladen werden kann. Über die Anwendung CoronApp-Colombia müssen Fragen zum Gesundheitszustand beantwortet werden (AppleStore oder GooglePlay).
Besonders in Bogotá und weiteren großen Städten kann die Bewegungsfreiheit auch kurzfristig wieder eingeschränkt werden. Restaurants bleiben geschlossen und Geschäfte haben beschränkte Öffnungszeiten. In Geschäften ist der Zugang geregelt nach der Endziffer des Ausweisdokuments (an geraden Tagen haben ungerade Nummern Zugang und umgekehrt).

Bolivien: Ausländer dürfen auf dem Luftweg wieder nach Bolivien einreisen. Ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 7 Tage ist, muss bei Einreise vorgelegt werden. Die Landgrenzen sind nach wie vor geschlossen. Das Reisen im Land ist nur sehr eingeschränkt und unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen möglich.

Die seit Ende März 2020 geltenden Maßnahmen werden weiter gelockert. Es gilt von Montag bis Sonntag eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr. Für einzelne Regionen können kurzfristig abweichende Regelungen festgesetzt werden. In La Paz gilt von Montag bis Freitag eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr, am Wochenende von 20 Uhr bis 5 Uhr. Im öffentlichen Raum muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Peru: Seit dem 5. Oktober 2020 landen wieder internationale Flüge auf dem Flughafen der Hauptstadt Lima, zunächst aus zehn Ländern, die maximal acht Flugstunden entfernt sind. Generell kann Peru über Kanada, die USA, Panama, Costa Rica, El Salvador, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Bolivien, Chile, Uruguay, Paraguay sowie die größten karibischen Inseln, Kuba, Jamaica und die Dominikanische Republik angeflogen werden. Auch die Zahl der Inlandsflüge wurde in den vergangenen Wochen erhöht.

Zur Einreise nach Peru müssen ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test. Außerdem müssen sie eine eidesstattliche Erklärung über ihren Gesundheitszustand 72 Stunden vor Abflug online abgeben. Für Personen über 65 und unter 14 Jahren im Land gelten Quarantänepflichten.
Bedeutende Museen und archäologische Stätten des Landes wurden im Oktober mit einer Kapazität von 50% wiedereröffnet. Machu Picchu wurde am 1. November mit einer Auslastung von 30% wiedereröffnet.

Chile: Ab 23.11.2020 ist die Einreise auf dem Luftweg über den Flughafen in Santiago für Touristen wieder erlaubt. Landgrenzen bleiben vorerst geschlossen. Sie benötigen einen negativen COVID RT-PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden vor Abflug), Gesundheitserklärung, Gesundheits-App.

Argentinien: Seit 30.10. ist die Einreise auf dem Luftweg aus den Nachbarländern unter Auflagen gestattet. Die Landgrenzen bleiben (bis auf die Fährverbindung nach Uruguay) geschlossen. Der reguläre Flugverkehr nach Europa und die Einreise für Reisende aus Europa bleibt vorerst bis 28.11.2020 ausgesetzt.

Brasilien: Die Einreise von Ausländern nach Brasilien auf dem Luftweg ist, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, ohne weitere Voraussetzungen möglich. Die Landgrenze nach Paraguay wurde geöffnet, ansonsten ist die Einreise auf dem Landweg nach wie vor eingeschränkt.
Auch der innerbrasilianische Flugverkehr findet statt, wenn auch teilweise eingeschränkt. Die brasilianischen Fluglinien fliegen regelmäßig die Hauptstädte aller 26 Bundesstaaten sowie 19 weiterer wichtiger Städte an. Im Dienstleistungssektor können Einschränkungen wie z.B. kürzere Öffnungszeiten und ein reduziertes Gastronomieangebot bestehen. In den meisten öffentlichen Gebäuden finden Temperaturmessungen als Einlasskontrolle statt. In allen öffentlichen Räumen, auch im Freien, besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Uruguay: Die Einreise ist nach wie vor nur für Staatsbürger Uruguays und Ausländer mit Wohnsitz in Uruguay erlaubt.

Südafrika: Das Einreiseverbot ist seit dem 13.11. 2020 für alle Länder aufgehoben. Reisen nach und aus Südafrika sind ab jetzt wieder erlaubt. Das betrifft Geschäfts- und Urlaubs-Reisen.
Ein- und Ausreisen können nur über einen der drei Hauptflughäfen erfolgen: OR Tambo in Johannesburg, Cape Town International Airport und King Shaka Internatonal Airport in Durban. Reisen auf dem Landweg können nur über einen der 18 Grenzübergänge erfolgen, die während der vorausgegangenen Restriktionen in Betrieb waren.

Bei Ankunft in Südafrika müssen Reisende ein negatives COVID-19-Testergebnis (PCR-Test) vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden ist. Dieser Test muss von einem zertifizierten Arzt durchgeführt werden und dessen Namen und Unterschrift enthalten.
Reisende werden bei Ankunft auf Symptome und auf Kontakte mit infizierten Personen überprüft. Es muss ein Nachweis über die Adresse der Unterkunft vorgelegt werden, sollten sich Reisende zum Zeitpunkt der Ankunft in Südafrika selbst unter Quarantäne stellen müssen.
Sollten bei Einreise Symptome (erhöhte Körpertemperatur und grippeähnliche Symptome, etc) auftreten oder Kontakte mit infizierten Personen bestanden haben, muss ein weiterer Test vor Ort durchgeführt werden. Die Kosten sind vom Reisenden zu tragen. Bei einem positiven Ergebnis muss der Reisende für 10 Tage in Quarantäne. Die Unterbringung erfolgt auf Kosten des Reisenden. Hierfür sollten international Reisende über eine obligatorische Reiseversicherung verfügen, die die Kosten für diesen evtl. weiteren COVID-19-Test und eine mögliche Quarantäne in Südafrika deckt.
Alle Reisenden sollen die mobile App COVID Alert South Africa installieren und auch benutzen. Es gilt eine strikte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Es gilt weiterhin eine Ausgangssperre zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens. Verbindliche Auskünfte erteilen die Südafrikanischen Botschaften in Berlin, Wien und Bern.

Namibia: Seit dem 22.10.2020 ist die Einreise mit Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses möglich (das Ergebnis darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein und muss in Englischer Sprache vorliegen).

Es sind zwei Gesundheitsfragebögen auszufüllen, einer vor der Reise und einer am Flughafen Windhoek. Außerdem ist eine Reiseversicherung/Krankenversicherung, die Covid 19 abdeckt, Pflicht.

Alle Unterkünfte und touristische Unternehmen der gesamten Reise müssen beim Namibia Tourism Board registriert sein. Diese Unternehmen müssen im Besitz einer Genehmigung des Ministerium für Gesundheit und Soziales sein. Ausländische Reisende dürfen nur bei zertifizierten Betrieben übernachten und nur an Aktivitäten zertifizierter Unternehmen teilnehmen. Daher muss bei Einreise der komplette Reiseverlauf angegeben werden.

Öffentliche Veranstaltungen, Gottesdienste, Versammlungen, Konzerte, Konferenzen u.ä. mit nicht mehr als 50 Teilnehmern dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften stattfinden. Geschäfte, Restaurants, Wäschereien, Kinos, Theater u.a. dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen öffnen.

Es gilt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.