Lago de Yojoa

Honduras’ größter See liegt malerisch zwischen den Bergrücken des Santa Barbara Nationalparks und dem Cerro Azul-Meámbar.

Hier auf 700m Höhe ist das Klima angenehm warm, ohne die feuchte Hitze des Tieflandes. Dennoch fällt genügend Regen, um die Landschaft in üppiges Grün zu tauchen.
Landschaft und Klima sind der ideale Lebensraum einer überaus vielfältigen Vogelwelt. Bei einer Bootsfahrt auf dem Lago de Yojoa oder bei Wanderungen in den Nationalparks lassen sich immer einige der 375 hier gezählten Vogelarten beobachten.
Der See selbst ist wegen des starken Schilfbewuchses entlang seiner Ufer zum Schwimmen nicht geeignet.
Nach Jahren der Überfischung und des daraus resultierenden dramatischen Rückgangs der Fischbestände ist die Wende, so scheint es, geschafft. Das Fischen ist mit Einschränkungen wieder erlaubt. Ein Teil des Fangs landet in den Küchen der Restaurants am See. Zu empfehlen ist vor allem der “Schwarzbarsch”.
Ein schönes Naturschauspiel bietet der nahegelegene Pulhapanzak Wasserfall, dessen schäumende Kaskaden mit “Fall des weißen Wassers”, so die Übersetzung, treffend benannt sind. Vor Ort verdienen sich Jugendliche ein Trinkgeld, indem sie Touristen den Weg zu einer Badestelle hinter den 42 Meter hohen Wasservorhang zeigen.
Der kurz PANACAM genannte, 1987 gegründete Parque Nacional Cerro Azul Meámbar liegt auf ca. 1800 Meter Höhe und umfasst ein Areal von 304 km². Dieses wird von vielen Bächen und Wasserfällen durchzogen und ist überwiegend von Regenwald bedeckt, dessen Bäume von Bromelien besetzt und mit Flechten und Moosen bewachsen sind.