Swaziland

Der kleine Binnenstaat zwischen Südafrika und Mosambik ist seit seiner Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich 1968 die letzte absolute Monarchie Afrikas.

Geographisch gliedert sich Swaziland von West nach Ost in vier Landschaftszonen.
Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swazilands ist der 1862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt.
Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region.
Die touristischen Hauptattraktionen im Nordwesten des Landes sind das kleine aber feine “Mlilwane Nature Reserve” und das “Malolotja Nature Reserve”. Das Mlilwane Schutzgebiet liegt im schönen Ezulwini Tal unweit der beiden Städte Mbabane und Manzini. Seine 4560 Hektar umfassen einen nördlichen und einen südlichen Abschnitt, von denen der südliche Teil die touristischen Ziele auf sich vereint. Offenes Grasland und die so genannte Middleveld Vegetation erstrecken sich bis hinauf zum Berg Nyonyane mit seinem kahlen Granitgipfel, der auch “Rock of Execution” genannt wird. Einst lebten hier San und auch Königsgräber der Swazi sind hier zu finden.
Hinter dem Gebirgszug bilden der Mantenga Wasserfall und das Usushwana Tal die Grenze zum Nordteil des Schutzgebietes, das nur mit einem Führer betreten werden darf.
Mlilwane bedeutet “kleine Feuer”, eine Name, der auf die zahlreichen Blitzeinschläge auf den Hügeln der Gegend zurückgeht. Das 18000 Hektar große Malolotja Schutzgebiet gilt als einer der schönsten Hochlandparks im südlichen Afrika und stellt die letzte unberührte Bergregion des Landes dar.
Nur 25 Straßenkilometer sind innerhalb des Schutzgebiets mit einem normalen PKW befahrbar. Dennoch bieten sich auch auf diesem Abschnitt gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung: Elenantilope, Blessbock, Weißschwanzgnu, Rote Kuhantilope, Bergriedbock, Riedbock, Rehantilope, Oribi, Klippspringer und Rotducker sind recht häufig. Zu den seltenen, nachtaktiven Arten zählt die kleine Hyänenart des Erdwolfs und das Erdferkel.