Hintergrund

Verständigung

In Costa Rica wird neben der Amtssprache Spanisch vor allem an der Karibikküste auch Englisch gesprochen.
Darüber hinaus sprechen die meisten der unmittelbar im Tourismus beschäftigten Englisch. Viele Hotelbesitzer, vor allem bei kleineren Hotels, sind Ausländer. Unter ihnen auch zahlreiche Deutsche, Österreicher und Schweizer.
Die Mehrheit der internationalen Touristen sind US-Amerikaner. Diese erfreuen sich nicht immer großer Beliebtheit. Wenn Sie Englisch sprechen, machen Sie deutlich, dass dies nicht Ihre Muttersprache ist. Auf diese Weise vermeiden Sie den Eindruck, Sie erwarteten, dass man “Ihre” Sprache überall zu verstehen habe.
Auch wer nur wenige Worte Spanisch spricht, sollte diese benutzen.
Schon der Versuch, in der Landessprache zu kommunizieren, wird honoriert. Zumindest einige Höflichkeitsformeln sollte man sich einprägen.

Der Umgangston in Costa Rica ist weniger formal als in anderen spanischsprachigen Ländern des Kontinents.
Pura Vida! Die universelle Grußformel ist zum Erkennungszeichen der Costaricaner und all jener geworden, die sich dazugehörig fühlen.

Umgangssprachlich werden die Costaricaner auch Ticos genannt. Angeblich geht dieser Spitzname darauf zurück, dass viele Costaricaner im 19.Jahrhundert an Worte eine falsche Verniedlichungsform anhängten, so z.B. anstatt “poquito” von poco (wenig/ ein bißchen) “poquitico” sagten und dafür von ihren Nachbarn “Ticos” genannt wurden.

Typisches “Tico-Bezeichnungen” sind auch Abastacedor für Laden/ Geschäft, Bomba für Tankstelle, oder Soda für ein einfaches Restaurant.

Zwanglose Umgangsformen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Costa Rica ein zutiefst katholisches Land ist. Wer diese Einstellung nicht teilt, sollte religiöse Themen meiden. Zentrales Gesprächsthema, neben Fußball und Glücksspiel, ist denn auch die Familie, deren Leben meist in der traditionellen Rollenverteilung verläuft. Allzu freizügige Kleidung wird ebenso wenig toleriert wie das Oben ohne Sonnenbaden oder gar das Nacktbaden.