Hintergrund

Costa Rica gilt gemeinhin als sicheres Reiseland.

In der allgemeinen Kriminalitätsrate wird das Land in der Region nur noch von Nicaragua unterboten. Steigende Touristenzahlen bringen jedoch eine entsprechende Anzahl von Delikten, vor allem Diebstähle, mit sich, die sich gezielt oder zumindest mehrheitlich gegen Touristen richten. In der ganz überwiegenden Zahl von Fällen verlaufen diese ohne Gewalt und häufig (vorerst) unbemerkt.

Sowohl die Hauptstadt San José, als auch die beiden Hafenstädte Puerto Limón (Karibik) und Puntarenas (Pazifik) gelten auch bei Costaricanern als unsicheres Pflaster.

Für Touristen, die sich von Drogen und Prostitution bzw. deren Szenen fernhalten, geht das Hauptrisiko von schlechten Straßenverhältnissen, insbesondere während der Regenzeit oder nach heftigen Niederschlägen, aus. Im Falle eines Unfalls dürfen die Fahrzeuge nicht vom Unfallort bewegt werden. Sowohl die “Tránsito” genannte Verkehrspolizei, als auch die Autovermietung sind zu verständigen.

Äußerst vorsichtig fahren sollte man auch während der Osterfeiertage, die auch von Einheimischen zum Massen-Exodus zu den Stränden des Landes genutzt werden. Die Zahl von Verkehrsunfällen, in die auch zahlreiche betrunkene Autofahrer verwickelt sind, steigt während der Osterwoche sprunghaft an.

Wichtige Telefonnummern für den Notfall

Notrufnummer der Polizei – 911
Ambulanz – 128 oder 911
Fire – 118 oder 911
Verkehrspolizei – 222-9330 oder 222-9245

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes