Hintergrund

Costa Rica ist Durchgangsland des internationalen Drogenhandels zwischen Kolumbien und den USA.
Costa Rica nimmt insbesondere in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten aktiv an Programmen teil, die den Drogenstrom durch das Land eindämmen sollen; es ist allerdings höchst schwierig zu beurteilen, in welchem Ausmaß diese Programme tatsächlich die gewünschten Resultate erzielen.

Die Drogenproduktion im Land selbst beschränkt sich auf Marihuana, das insbesondere in den Berggebieten im Süden des Landes angebaut wird.
Mit der Drogenproduktion in der Region verknüpft ist die Geldwäsche. Costa Rica hat seine Gesetzgebung hinsichtlich der Definition von Geldwäsche sowie der Überwachung seines Offshore-Bankensektors verbessert.

Vor allem in den Touristenzentren der Karibikküste werden Touristen Drogen zum Kauf/ Konsum angeboten.
Die Strafen für Drogenkauf und -konsum sind drastisch.
Es sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen Touristen von Zufallsbekanntschaften Drogen in Getränke gemischt wurden, um sie anschließend zu berauben.

Wer verschreibungspflichtige Medikamente mit sich führt, sollte diese unbedingt in der Originalverpackung transportieren und eine Kopie des dazugehörigen Rezepts mitführen.

Trunkenheit in der Öffentlichkeit ist in manchen Gegenden des Landes strafbar. An bestimmten Tagen, z.B. am Tag vor, während und nach Präsidentschaftswahlen gilt ein Verkaufsverbot für Alkohol.