Sucre

Boliviens Hauptstadt – wenn auch nicht Regierungssitz – gefällt Besuchern auf den ersten Blick. Die weißgekalkten Fassaden der Kolonialbauten im historischen Zentrum bilden ein harmonisches Ensemble, das seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Eine strikte Bauordnung, die bereits Jahre vor der Welterbe-Ernennung in Kraft trat und den spanisch kolonialen Baustil fortschrieb, hat zur Wahrung der städtebaulichen Geschlossenheit entscheidend beigetragen.
Historisch markiert Sucre den Schauplatz, an dem Simon Bolívar und der seitdem namensgebende Marschall Sucre 1825 militärisch die Unabhängigkeit von Spanien errangen.
Sucres überschaubare Größe (225000 Einwohner) und für bolivianische Verhältnisse gemäßigte Höhenlage von knapp 2800 Metern laden dazu ein, die Stadt zu Fuß zu erkunden.