Hintergrund

Die gute Nachricht:

Die Straßenverhältnisse in Belize verbessern sich kontinuierlich. Die wichtigsten Durchgangsstraßen des Landes sind durchgehend asphaltiert und in gutem Zustand. Dennoch kann das Fahren abseits der größeren Straßen, vor allem nach heftigen Niederschlägen, zum Abenteuer werden. Die nicht asphaltierten Teilstrecken werden dann für nicht allradgetriebene Fahrzeuge unpassierbar. Routinierte Fahrerinnen und Fahrer sollten sich davon jedoch nicht abhalten lassen.
Auf der positiven Seite ist nämlich zu vermerken, dass Verkehrsdichte und Entfernungen meist sehr gering sind, die einheimischen Autofahrer keine aggressiven Fahrstil pflegen, und schließlich lässt sich mit einem Mietwagen Geld für häufig überteuerte Touren und Privattransfers sparen.

Die schlechte Nachricht:

Straße nach Caracol

Straße nach Caracol

Die wenigsten der touristischen “Top-Ziele” des Landes liegen in unmittelbarer Nähe der wenigen Durchgangsstraßen. So ist die “Straße” zur wichtigsten Mayastadt des Landes, die Strecke zwischen San Ignacio und Caracol, in manchenTeilen auch in “trockenen Zeiten” (noch) eine Herausforderung. Seit langem besteht das Ziel, die Zufahrt zu einem der wichtigsten Touristenmagneten des Festlandes durchgängig zu asphaltieren und damit weitgehend wetterfest zu machen.

Was man beachten sollte

In Belize wird rechts gefahren (trotz der britischen Vergangenheit). Bei Abstechern zu entlegeneren Zielen sollte man sich, insbesondere nach Regenfällen, vor Fahrtantritt nach den Straßenverhältnissen erkundigen.
Während die meisten Leihwagen Entfernungen und Geschwindigkeit in Kilometern anzeigen, zeigen Hinweisschilder und Verkehrszeichen beides in Meilen an. Aufgrund des weitmaschigen Tankstellen-Netzes sollte man grundsätzlich volltanken. Die Zapfsäulen zeigen die Menge in Gallonen an.
Die Orientierung ist auf manchen Strecken nicht einfach. In diesen Fällen, wie z.B. auf dem Weg nach Caracol, kann es einfacher sein, sich dem Wagen eines Tourveranstalters, der das selbe Ziel ansteuert, “diskret anzuschließen”.