Autofahren

Panamas Hauptverbindungsstraßen und auch viele Nebenstrecken sind in sehr gutem Zustand. Das Straßennetz ist jedoch relativ weitmaschig. Nur wenige Hauptverkehrsachsen durchziehen das Land. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen auf der “Carretera Interamericana” genannten West-Ostachse, sowie der Nord-Süd Verbindung über den Isthmus (“Carretera Transístmica”). An Wochenenden und Feiertagen kommt es aufgrund des Ausflugsverkehrs aus der Hauptstadt regelmäßig zu Staus. Panama Stadt besitzt zwei Durchgangsachsen, sogenannte Corredores, die zumindest theoretisch ein zügiges Durchqueren der Metropole ermöglichen. Wer sich hier zu den Hochzeiten des Berufsverkehrs ans Steuer setzt, benötigt jedoch gute Nerven.
Der Fahrstil der meisten Panamaer ist vergleichsweise zivil. Ausnahmen stellen Taxifahrer, Bus- und LKW-Fahrer dar.

Die Verkehrsregeln entsprechen den internationalen Standards. Verkehrszeichen sind auch ohne Spanischkenntnisse zu verstehen (schwarze Schrift auf gelebem Grund). Es besteht Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Landstraßen und 40 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.

Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Es genügt der nationale Führerschein in Verbindung mit dem Reisepass. Tankstellen sind in ausreichendem Maße vorhanden. Die Abgabe von Benzinerfolgt in Gallonen (3,78 Liter). Benzin (gasolina) wird als Normal-(regular, maxima), Super- (super) oder als Dieselkraftstoff (diesel) angeboten.

Alle großen, internationalen Autovermietungen sind in Panama vertreten, meist mit mehreren Filialen. Die Mietpreise sind im Vergleich zu anderen Ländern Mittelamerikas günstig.

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Botschaften

Deutsche Botschaft in Panama

Adresse:
Calle 53 Marbella
Edificio World Trade Center Piso 20,
Panamá, Panamá.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:00 – 15:30 Uhr
Telefon: (00507) 263 77 33, 263 79 91
Fax: (00507) 223 66 64
E-Mail: info@pana.diplo.de
Notfalltelefon: (00 507) 6517 3200

KEINE Österreichische Botschaft in Panama, zuständig ist die Österreichische Botschaft in Mexiko!
Amtsbereich: Mexiko, Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama

Honorargeneralkonsulat Österreich

Adresse:
Calle Sevilla Casa F 7b
Villa de las Fuentes Nr. 1
Panama City

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 – 12:00 Uhr
Telefon: (00507) 260 45 25, 215 3719, 215 3363
Fax:
E-Mail: viceconsuladoaustria@yahoo.com
Leitung: HAUSER-MONSBERGER, Reinhilde

KEINE Schweizer Botschaft in Panama, zuständig ist die Schweizer Botschaft in Costa Rica
Amtsbereich: Costa Rica, Nicaragua, Panama
Generalkonsulat Panama
Adresse:
Edificio Casa Blanca, planta baja
Bella Vista, Calle 44 y Avenida Justo Arosemena
Panama

Telefon: +507 395 99 22
E-Mail: panama@honrep.ch

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Checkliste

Das Wichtigste
Pass
Reiseunterlagen
Flugticket
Bargeld, Kreditkarte, EC-Karte
notwendige Medikamente samt Rezept

Kleidung
leichte, von Farbe und Material unempfindliche, leicht zu waschende & trocknende Kleidung.
1 Pullover für seltene, “kalte” Momente.
Regencape (besser als Regenjacken, unter denen man schwitzt) für Bootsfahrten und heftige Regengüsse
Badesandalen
leichte, robuste und wasserfeste (Wander)Schuhe.
Badekleidung
Kopfbedeckung

Sonstige Ausrüstung
kleiner Rucksack für (Tages)Touren
1 großer Müllsack (schützt Gepäck vor Wasser) Mülltüten (für schmutzige/feuchte Wäsche, Schuhe etc.)
Sonnenbrille
Sonnenmittel
Taschenlampe (mit Ersatzbirne und -batterien)
Insektenschutz
Taschenmesser (nicht ins Handgepäck!!)
kleines, handliches Fernglas
Schnur/ Zahnseide, z.B. als Wäscheleine
Sicherheitsnadeln
Ersatzbrille (falls Brillenträger)
kleines, schnelltrocknendes Handtuch
Reiseapotheke
Adapter für Steckdosen

Stichwort: Gepäck

Lassen Sie Ihren Lieblingskoffer zuhause. Kaum eine Fluggesellschaft ist dafür bekannt, dass sie Gepäck schonend behandelt. Ideal ist es, das Gesamtgepäck auf zwei Gepäckstücke zu verteilen, die jeweils als “Handgepäck” gelten. So haben sie die Gewähr, dass Sie den wichtigsten (weil vor Ort nicht zu ersetzenden) Teil Ihres Gepäcks immer bei sich und damit unter Kontrolle haben. In vielen Fällen können sie so auch Ihr Gepäck in den Ablagen der Busse verstauen, anstatt es im Gepäckraum deponieren zu müssen. Die Busgesellschaften geben, ähnlich den Fluggesellschaften, Gepäckabschnitte für aufgegebenes Gepäck aus.
Bei mehrtägigen “Touren”, die zum Ausgangspunkt zurückführen, können Sie den für diese Zeit nicht benötigten Teil Ihres Gepäcks im Hotel am Ausgangspunkt deponieren.
Abgesehen von ausgewiesenen Trekkingtouren planen wir Ihre Reiseroute so, dass Sie Ihr Gepäck nicht über größere Entfernungen selbst tragen/befördern müssen.

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Drogen

Panama ist eine wichtiges Transitland des internationalen Drogenhandels zwischen dem weltgrößten Kokainproduzenten Kolumbien und dem größten Drogenmarkt der Welt, den USA. Zudem ist Panama mit seiner Dollarwährung und seines ausgeprägten Bankensektors ein Zentrum der Geldwäsche. Im Jahr 2000 hatte die OECD Panama auf die “schwarze Liste” derjenigen Ländern gesetzt, die im Kampf gegen Drogen und Geldwäsche nicht kooperieren. Daraufhin schloss die Regierung Moscoso einen, wie Kritiker meinen einseitigen Vertrag mit den USA. Die Vereinbarungen gestatten u.a. eine unterschiedliche Bewertung des panamaischen und us-amerikanischen Steuerrechts, nach der das Bankgeheimnis in Panama aufgehoben werden kann, während dies in den USA nicht möglich ist. Zudem gestatten sie, dass us-amerikanische Flugzeuge den panamischen Luftraum überwachen und in Panama landen können. Auch der US-Küstenwache wurden weitreichende Eingriffe in das panamaische Seegebiet zugestanden.

drogenIn dem multinationalen Drogenbekämpfungszentrum sehen viele Panamaer, die eine kritische Haltung gegenüber den USA haben, den Versuch der US-Regierung, ihre militärische Präsenz in Panama über den Zeitpunkt der Kanal-Übergabe hinaus beizubehalten.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen (bis zu 15 Jahren) geahndet. Methadon wird Drogen gleichgesetzt.

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Essen

Die panamaische Küche wird von verschiedenen Kochtraditionen beeinflusst. Neben der spanischen und der kreolisch-karibischen Küche sind vor allem südamerikanische Einflüsse spürbar.

Die Vielfalt und ausgezeichnete Qualität der Fische und Schalentiere macht der Bedeutung des Landesnamens – Fisch im Überfluss – alle Ehre.

Panama Stadt besitzt eine beeindruckende Auswahl an internationalen Restaurants auf hohem Niveau. Die Palette der authentischen Nationalküchen reicht von argentisch, italienisch, chinesisch, japanisch bis zu deutscher, libanesischer oder koscherer jüdischer Küche.

Panamaische Spezialitäten sind u.a.:

Sancocho – ein Eintopf aus Huhn und Gemüse
Ceviche – in Limonensaft mit Chilischoten, Zwiebeln und Koriander marinierte Shrimps oder Fischstücke
Tamales – im Bananenblatt gegarter Maisteig, der mit Huhn, Fleisch, Rosinen und Oliven gewürzt ist
Ropa Vieja – (“alte Kleidung”) ein Eintopf aus (Hack)Fleisch, Tomaten, Zwiebeln, grünen Pfefferschoten
Yuca al Mojo – gekochte Maniokstücke in einer Sauce aus Olivenöl, Petersilie, Knoblauch, Limonensaft, Salz und Pfeffer
Camarones en Piña – gekochte Shrimps mit Ananas in Tomatenssauce

Getränke:
Panama hat mehrere einheimische Biersorten. In besseren Restaurants wird auch Wein aus Chile und Argentinien angeboten. Es gibt eine breite Palette an Fruchtsäften, z.T. mit Wasser oder Milch verlängert. Panama ist ein berühmtes Kaffee-Anbaugebiet, entsprechend gut ist die Qualität des Kaffees. Lokal produziert wird auch der Rum (ron), der pur getrunken wird, oder als Grundlage von Mixgetränken und Cocktails dient.

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Gesundheit

Sonnenschutz: Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille, Kopfbedeckung

Insektenschutz: neben einem entsprechenden Anti-Mücken-Mittel sind folgende Verhaltensregeln ein wirksamer Schutz vor Insektenstichen/-bissen: in der Dämmerung und abends helle, körperbedeckende Kleidung tragen, Fliegengitter des Schlafraums auf Löcher/ undichte Stellen überprüfen, ggf. ein mitgebrachtes Moskitonetz überm Bett aufspannen.

Impfungen: sind für die Einreise nach Panama nicht vorgeschrieben.

Medikamente: wer auf Medikamente angewiesen ist, sollte diese in der ausreichenden Menge mitbringen, sich zuvor aber über Lagerbedingungen und etwaige Zollvorschriften bei der Einfuhr erkundigen.

Magen- und Darmerkrankungen: sind die wahrscheinlichsten Gesundheitsprobleme auf Reisen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich an die Empfehlungen halten: Cook it, Peel it or Forget it! (Koch es, schäl es oder vergiss es!). Allerdings ist in Panama – sieht man von entlegenen Regionen ab – die Trinkwasserqualität gut. Manche Ratgeber empfehlen Reisenden, nicht an Markt- oder Straßenverkaufsständen zu essen. Gerade hier lassen sich die hygienischen Bedingungen aber häufig besser beurteilen, als in Restaurantküchen. Durchfallmittel sind durchaus ambivalent, da sie den Prozess, mit dem der Körper sich der Erreger entledigt, blockieren.

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Klima

In Panama herrscht tropisches Klima. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen in Küstengebieten zwischen 23 und 27 °C, die Höchsttemperaturen z.T. deutlich darüber. In den Bergregionen des Landesinnern beträgt die Durchschnittstemperatur 19 °C. Die Niederschlagsmengen sind an der karibischen Küste deutlich höher als am Pazifik, wo zwischen Dezember und Mai an der pazifischen Seite eine ausgeprägte Trockenzeit herrscht, während es entlang der Karibiküste zu jeder Jahreszeit regnen kann. Die Niederschläge während der Regenzeit fallen meist als heftige nachmittägliche Regengüsse. Die generell hohe Luftfeuchtigkeit erreicht in den Morgenstunden ihren Maximalwert und sinkt dann im Verlauf des Tages.

Panama map of Köppen climate classification

By Ali Zifan (Enhanced, modified, and vectorized). (Derived from World Koppen Classification.svg.) [CC BY-SA 4.0]via Wikimedia Common

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Literatur

Noam Chomsky, Arthur Naiman (Hrsg.): What Uncle Sam Really Wants, Odonian Press 1992
Ovidio Diaz Espino: How Wall Street Created a Nation: J.P. Morgan, Teddy Roosevelt, and the Panama Canal, Four Walls Eight Windows 2001
David McCullough: The Path Between the Seas: The Creation of the Panama Canal 1870-1914, Simon & Schuster 2004
John Dinges: Our Man in Panama, The Shrewd Rise and Brutal Fall of Manuel Noriega, Times Books, New York, 1991
Graham Greene: Mein Freund der General, Rowohlt Taschenbuch 1986
Eric Zencey: Die Panama-Affäre, dtv 2000 (historischer Kriminalroman über den Skandal um das französische Kanal-Projekt)
John Le Carré: Der Schneider von Panama, Heyne 1999 (historisch ungenaue, aber ebenso unterhaltsame wie zynische Schilderung der Gesellschaft Panamas)
Antje Olowaili: Schwester der Sonne. Ein Jahr in Kuna Yala, Ulrike-Helmer-Verlag 2004 (Schilderung eines einjährigen Aufenthaltes der Autorin in der autonomen Kuna-Provinz, Sachbuch)
Robert S. Ridgely, John A. Gwynne: A Guide to the Birds of Panama, Princeton Field Guides 1992 (bestes(?) verfügbares Bestimmungsbuch über die Vogelwelt Panamas)

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Preise

Preise, Währung

Währung: Balboa, Balboas    Internationale Abkürzung: PAB
Im Land wird die Währung als B/. dargestellt.
Der panamaische Balboa ist seit 1903 im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gebunden und eine der wenigen Währungen, die lediglich als Münzen ausgegeben werden. Als Banknoten sind nur US-Dollar im Umlauf.
Den aktuellen Wechselkurs des US-Dollar zum Euro finden Sie hier.

Hotelpreise vor Ort werden von den Hotels meist als Nettopreise, ohne 10% Steuern angegeben.

Hotelpreise, die wir Ihnen nennen, sind grundsätzlich Bruttopreise, d.h. Steuern und etwaige Service-Gebühren sind inbegriffen.

Preise für Mahlzeiten können sehr unterschiedlich ausfallen. Je nach Region und Anspruch, den Sie an Ihre Verpflegung haben. Das Gleiche gilt für Getränke. Nationale alkoholische Getränke sind preiswerter als importierte. In den Städten und größeren Orten gibt es preiswerte Selbstbedienungs-Restaurants, die ihre Speisen im Buffetstil anbieten. Ein Mittagessen ist hier unter 10 Dollar zu haben. In der Regel sind die Preise auf Speisekarten ohne Service und Steuern (10%) angegeben.

Reisekasse

Kreditkarten: Alle gängigen Kreditkarten wie VISA, Mastercard usw. sind weitverbreitet.
Mit EC-Karten, die mit dem Maestro-Symbol versehen sind, können Sie an über 400 Bankautomaten landesweit Bargeld abheben. Dies ist eine günstige Methode, vor Ort an Bargeld in Landeswährung zu gelangen. Die Gebühren betragen (je nach Hausbank) i.d.R. 5,00 € pro Abhebung, ungeachtet der Summe. (siehe Maestrokarte)

ACHTUNG: Viele (deutsche) Banken haben die EC-Karten durch sogenannte Bankkarten ersetzt. Diese sind standardmäßig (aus Sicherheitsgründen) nur in Europa oder Deutschland am Automaten nutzbar. Bitte fragen Sie bei Ihrer Bank nach und lassen Sie die Karte für das jeweilige Land und den Reisezeitraum „freischalten“.

Bargeld sollten Sie in US-Dollar mitnehmen.

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Reisezeit

Die Trockenzeit von Dezember bis April bietet sich für eine Reise nach Panama an. Wer eine Raftingtour machen möchte, sollte die Regenzeit wählen (von Mai bis November). Einen detaillierten Überblick finden Sie hier.

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Sicherheit

Panama gilt gemeinhin als sicheres Reiseland. Dennoch ist in einigen Regionen Vorsicht geboten.

So gilt die Grenzregion zu Kolumbien, in die jedoch kaum ein Tourist kommt, als gefährliches Terrain. Auch einige Stadtviertel der Hauptstadt sollte man meiden. Entsprechende Hinweise gibt jede Hotelrezeption. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man für Fahrten ins Casco Viejo Panamas ein Taxi benutzen. Auch der Atlantikhafen Colón hat einen schlechten Ruf in puncto Sicherheit. Hier gibt es jedoch seit einiger Zeit eine spezielle Touristenpolizei, durch die sich die Sicherheit der Besucher deutlich verbessert hat. Abgesehen von diesen punktuellen Ausnahmen wirken Panamas Städte und Orte ruhig und beschaulich. Eine gezielt gegen Touristen gerichtete Kriminalität hat sich hier, im Unterschied zu anderen Ferienländern, (noch) nicht entwickelt.

Unbedingt fernhalten sollte man sich von Drogen und Prostitution bzw. den dazugehörigen Szenen.

Wertsachen sollte man im Hotelsafe deponieren. Kopien aller wichtigen Reisedokumente, die getrennt von diesen aufbewahrt werden, erleichtern den Ersatz im Fall von Diebstahl oder Verlust. Kameras und entsprechende Ausrüstungsgegenstände sollte man nicht offen tragen, auf Schmuck sollte man verzichten.

Mietwagen sollten über Nacht auf einem bewachten Hotelparkplatz abgestellt werden. Nachtfahrten sollte man vermeiden. Im Falle eines Unfalls sollte man das Fahrzeug erst nach Eintreffen der Polizei und einer entsprechenden Aufforderung bewegen.

Telefonnummern für den Notfall

Polizei: 104
Feuerwehr: 103
Ambulanz: 269 977 8
Hospital Centro Medico Paitilla: 265 – 8888
Consultorios America: 229-4388
Touristenpolizei: 5119262

Kreditkartenservice / Verlustmeldungen:

Die Nummern finden Sie auf der Rückseite der jeweiligen Karte (Mastercard und Visacard: +49-116 116)

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

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Umgangsformen

In Panama wird neben der Amtssprache Spanisch vor allem in der ehemaligen Kanalzone und an der Karibikküste auch Englisch gesprochen. Darüber hinaus sprechen die meisten der unmittelbar im Tourismus Beschäftigten Englisch.

Die überwiegende Mehrheit der internationalen Touristen sind US-Amerikaner. Diese erfreuen sich nicht immer großer Beliebtheit. Wenn Sie Englisch sprechen, machen Sie deutlich, dass dies nicht Ihre Muttersprache ist. Auf diese Weise vermeiden Sie den Eindruck, Sie erwarteten, dass man “Ihre” Sprache überall zu verstehen habe. Auch wer nur wenige Worte Spanisch spricht, sollte diese benutzen. Schon der Versuch, in der Landessprache zu kommunizieren, wird honoriert. Zumindest einige Höflichkeitsformeln sollte man sich einprägen.

Panamas Gesellschaft wird nach wie vor von Klassenunterschieden geprägt, die sich auch an der Hautfarbe orientieren. Die “Weißen”, deren Anteil an der Bevölkerung nur 10 Prozent ausmacht, verfügen über einen Großteil der ökonomischen und politischen Macht. Innerhalb dieser schmalen Oberschicht gibt es einige Dutzend Familien, die einen unausgesprochenen Sonderstatus genießen und faktisch über dem Gesetz stehen. Ihre Namen finden sich z.B. in den Mitgliederlisten des elitären Union Club in Panama City.
Offene Rassendiskriminierung und rassitisch motivierte Gewalt sind in Panama – im Unterschied zu vielen anderen entwickelten Gesellschaften – aber weitgehend unbekannt.

Kulturelle Verhaltensregeln unterscheiden sich regional und nach Stadt und Land. So sollten vor allem Besucher im Kuna-Territorium (San Blas Inseln) auf allzu freizügige Badekleidung verzichten. Bei Besuchen in Kuna-Dörfern ist zurückhaltende Kleidung angesagt, Shorts und knappe Tops sind abseits der Strände, wie anderswo in Panama auch, tabu. Generell wird überall auf ein gepflegtes Äußeres geachtet, besonders nach Einbruch der Dunkelheit werfen sich Panamaerinnen und Panamaer gleichermaßen gerne in Schale.

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Versicherungen

Empfehlenswert ist in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholgarantie. Diese können Sie in der Regel auch bei Ihrer Krankenversicherung abschließen. In jedem Fall lohnt ein Preis- und Leistungsvergleich, wie ihn z.B. die Stiftung Warentest (s.u.) anbietet.

Bedingt zu empfehlen ist eine Reiserücktritt-Versicherung. Sie ist vergleichsweise teuer und zahlt nur bei Unglücksfällen wie Krankheit (ärztliches Attest), Tod von Angehörigen oder auch plötzlicher Arbeitslosigkeit. Für den Fall, dass Sie eine Reiserücktritt-Versicherung abschließen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch bei Abbruch einer Reise die entsprechenden Versicherungsleistungen erhalten.

Ein Urteil des Amtsgerichts München zum Thema Reiserücktrit finden Sie hier.

Informationen zu Reiserücktritts-Versicherungen

Nicht zu empfehlen ist in der Regel der Abschluss einer Reisegepäckversicherung, da die Versicherungen nur unter strengen Auflagen zahlen, wertvolle Bestandteile des Reisegepäcks (z.B. Fotoausrüstungen) nur begrenzt versichern und schließlich nur den Zeitwert erstatten.

Informationen zu Reisegepäck-Versicherungen

Die Stiftung Warentest bietet Tests und Preisvergleiche zu den oben genannten Versicherungstypen an.

Manche Kreditkarten, insbesondere die “Gold”-Versionen, beinhalten auch einen Versicherungsschutz. Informieren Sie sich ggf. bei Ihrer Bank.

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