Hintergrund

Umweltprobleme Entwaldung und veränderte Landnutzung sind ein Resultat von Abholzung von Wäldern für Weideflächen und den Anbau von Exportfrüchten (Bananen-, Ananas und Zitrusfrüchte). Bodenerosion tritt als Folge dieser Veränderung auf.
Verschmutzung von Küstengewässern.
Fehlende Abfallwirtschaft, so gibt es in Costa Rica nur wenige abgedichtete Mülldeponien, die übergroße Mehrheit der Abfälle landet auf offenen Deponien.
Die Flüsse in Siedlungsnähe sind durch Abwässer verunreinigt, Kläranlagen sind unbekannt.
Eine besondere Rolle spielt nach wie vor der Bananenanbau. So entstehen für jede Tonne Exportbananen 3 Tonnen Abfälle; hochgerechnet auf die gesamte Bananenproduktion des Landes, machen die Abfälle aus diesem Wirtschaftszweig 13% des täglich produzierten Abfalls aus.
Trauriger Spitzenreiter ist Costa Rica auch in puncto Dünger- und Pestizideinsatz, sowohl umgerechnet auf die Anbaufläche, als auch auf die Einwohnerzahl. Vor allem im Ballungsgebiet von San José wächst das Problem der Luftverschmutzung.
Internationale
Umwelt-Abkommen
Artenvielfaltskonvention (Convention on Biological Diversity)
Klima-Rahmenkonvention
UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung
Internationales Artenschutzabkommen
(CITES)
Übereinkunft über das Verbot der militärischen oder einer sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken
Basler Konvention über den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle
Seerechtübereinkommen der Vereinten Nationen
Atomwaffentestvertrag
Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Internationale Walfangkonvention
Übereinkommen über Feuchtgebiete
Kyoto-Protololl
(unterzeichnet, aber nicht ratifiziert)
Internationalen Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe
(unterzeichnet, aber nicht ratifiziert)