Hintergrund

Fläche insgesamt: 51.100 km², davon Wasser: 440 km², davon Land: 50.660 km²
geographische Lage zwischen 8° und 11° nördlicher Breite sowie 83° und 86° westlicher Länge im südlichen Mittelamerika zwischen Nicaragua im Norden, dem Pazifik im Westen und Südwesten, Panama im Südosten und Osten und schließlich dem Atlantik im Noden und Nordosten.
Landschaften Die Küstenebenen der Karibik und des Pazifik sind durch zerklüftete Berg- ketten von einander getrennt. Zu diesen Kordilleren gehören mehr als 100 Vulkane, darunter auch aktive. Im zentralen Hochtal der Städte San Jose, Alajuela und Heredia ist ein Ballungsgebiet entstanden, in dem heute mehr als ein Drittel aller Costaricaner lebt. Höchster Berg ist mit 3810 m der Chirripó Grande. Die Pazifikküste ist im Unterschied zur Karibikküste länger und durch Buchten, Halbinseln, den Golf von Nicoya, den Golfo Dulce und die Coronado-Bucht stark gegliedert. Die Atlantikküste ist flacher und von Lagunen durchzogen.
höchster Punkt Cerro Chirripó mit 3820 m
Klima Tropisch und subtropisch mit einer Trockenzeit von Dezember bis April und einer Regenzeit von Mai bis November. Die Temperaturen fallen mit zunehmender Höhe.
Flora und Fauna Der ursprüngliche Baumbestand verzeichnet Ebenholz, Balsabäume, Mahgoni- bäume und Zedern. Costa Ricas Regenwald ist Heimat unzähliger Pflanzen- und Tierarten. Alleine 1400 Baum- und über 1.000 Orchideenarten gehören dazu. Die Vielfalt der Tierwelt reicht von Insekten (unter ihnen auch zahllose, farbenprächtige Schmetterlingsarten), über Affen, Leoparden, Jaguare, Tapire und rund 725 Vogelarten (unter ihnen Kolibris, Tukane und der seltene Quetzal).
Naturrisiken Gelegentliche Erdbeben, Hurrikane an der Atlantikküste, Überschwemmungen des karibischen Tieflandes zu Beginn der Regenzeit, Erdrutsche, Risiko von Vulkanausbrüchen.
Rohstoffe Wasserkraft