Hintergrund

Fläche 78 200 km²
Geographische Lage an der Landenge (Isthmus) zwischen Nord- und Südamerika, zwischen 9° nördlicher Breite und 80° westlicher Länge
Landschaften Panama wird der Länge nach von zwei Gebirgsketten durchzogen, die eine durchschnittliche Höhe von 1500 bzw. 900 Metern aufweisen. Dazwischen dehnen sich Hügellandschaften, Täler und Ebenen aus. Beide Gebirgsketten fungieren auch als Wasserscheiden, die Flüsse und Bäche zum Pazifik bzw. zum Atlantik ableiten. Sowohl vor der Pazifikküste, als auch vor der Karibikküste finden sich Inselarchipele, die z.T. aus mehreren hundert Inseln bestehen.
Höchster Punkt Vulkan Barú 3475m
Klima tropisch mit Regen- und Trockenzeit. Die Temperaturen sind abhängig von der Höhenlage. Die Niederschlagsmengen sind an der Karibikküste höher als am Pazifik.
Flora und Fauna Panama besitzt Dank seiner Lage zwischen den beiden Subkontinenten eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Panamas Mangrovenfeuchtwald ist der größte seiner Art in Mittelamerika. Knapp 20 Prozent der Landfläche gehören zu Schutzgebieten. Die karibische Nordseite sowie Teile des Darién sind von tropischen Regenwäldern bedeckt. An den Berghängen der pazifischen Seite ist die Vegetation weniger üppig. Zur Fauna gehören fast alle in Südamerika heimischen Arten; besonders ausgeprägt ist die Artenvielfalt der Vögel.
Naturrisiken abgesehen von gelegentlich schweren tropischen Stürmen besteht vor allem im Darién die Gefahr schwerer Waldbrände.
Rohstoffe Kupfer, Nutz- und Edelhölzer, Shrimps, Wasserkraft