Hintergrund

Umweltprobleme Wie in anderen Regionen des Teilkontinents bedroht auch in Honduras die Abholzung tropischer Regenwälder diese komplexen Ökosysteme und führt zu einer erheblichen Belastung durch Bodenerosion. Die Stadtbevölkerung nimmt ständig zu und leidet  – bedingt durch die Abholzung und die daraus resultierende verminderte Wasserspeicher-Kapazitäten unter Wassermangel. Das im Januar 2013 vom honduranischen Kongress verabschiedete neue Bergbaugesetz verschärft die durch den Bergbau- und Minensektor verursachten Umweltprobleme:
Es legalisiert den äußerst umweltschädlichen Tagebau und den Einsatz hochgiftiger Substanzen. Bei dieser Form des Abbaus werden ganze Berge abgetragen, das Gestein wird zermahlen und mit Wasser und Chemikalien wie Zyanid oder Quecksilber ausgewaschen, um die Edelmetalle aus dem Gestein zu lösen. In Honduras sind aktuell 530 Bergbauprojekte genehmigt und weitere 300 warten auf eine Freigabe. Diese Konzessionen umfassen zirka 20 Prozent des landesweiten Territoriums und wurden ohne die Zustimmung oder Information der betroffenen Bevölkerung vergeben.
Internationale
Umwelt-Abkommen
Artenvielfaltskonvention (Convention on Biological Diversity)
Klima-Rahmenkonvention
UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung
Internationales Artenschutzabkommen
(CITES)
Basler Konvention über den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle
Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Seerechtübereinkommen der Vereinten Nationen
Übereinkommen über Feuchtgebiete
Internationalen Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe
Internationale Vereinbarungen über Tropenhölzer 1983 und 1994
Internationale Vereinnbarung zur Regulierung des Walfangs
Abkommen zum Schutz der lebenden Ressourcen der Weltmeere
(Marine Life Conservation)
Abkommen zur Verbannung von Atomwaffentests in der Atmosphäre, im Weltraum und im Meer