San Ignacio

Das idyllisch am Ufer des Macal River gelegene San Ignacio ist fraglos einer der angenehmsten Orte des kleinen Landes.

So stellt das von vielen Einheimischen noch immer Cayo genannte Städtchen den idealen Standort zum Besuch der der großen Mayastädte von Caracol und Xunantunich, oder zur Erkundung der vielfältigen Natur des Cayo-Distrikts dar. Die bergig-hügelige Landschaft in Belizes Westen ist von Wäldern und Flussläufen geprägt, die teils unterirdisch fließen und weitläufige, spektakuläre Höhlensysteme gegraben haben, deren Kavernen bereits den Maya als Kult- und Opferstätten dienten. Ein prominentes Beispiel dieser Praxis ist das fälschlich „Crystal Maiden“ genannte Skelett eines Maya-Jungen in der ATM-Cave genannten Höhle Actun Tunichil Mukna, das durch Kalzifizierung kristallgleich leuchtet.
San Ignacio selbst hat außer der kleinen Mayastadt Cahal Pech, die man im Rahmen eines kurzen Spaziergangs besuchen kann, sowie beschaulichen Paddeltouren auf dem Macal River keine Attraktionen im klassischen Sinne zu bieten.
Das Angebot an kleinen, meist preiswerten Hotels, Kneipen und Restaurants ist erstaunlich vielfältig und spiegelt die multikulturelle Herkunft der Einwohner wider.