Hintergrund

Für die Einreise nach Namibia sind keine Impfungen vorgeschrieben. Ausnahme: Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet benötigt man eine Gelbfieberimpfung.

Zu empfehlen sind jedoch die Standardimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio.

Namibia hat eine der höchsten HIV-Infektionsraten der Welt. Für Namibia schätzt man die Prävalenzrate auf 20 Prozent der Bevölkerung. Die Immunschwächekrankheit ist somit Todesursache Nummer eins und ihre dramatischen sozio-ökonomischen Folgen machen sie zum größten Entwicklungshemmnis Namibias.

AIDS ist auch verantwortlich für die steigende Zahl von Tuberkulose-Erkrankungen.

Man sollte alle Formen möglichen Blutkontaktes meiden.

Wahrscheinlichste Probleme für Reisende sind Sonnenbrand/ Sonnenstich und Dehydrierung. Daher sind guter Sonnenschutz (Creme, Hut und Sonnenbrille) sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr die wichtigsten Maßnahmen.

Man sollte unbedingt darauf achten, eine gültige Auslandskrankenversicherung zu haben.

Die Apotheken in den größeren Städten sind gut sortiert, Medikamente sind meist sehr viel preiswerter als in Deutschland.

Das Malariarisiko ist regional sehr unterschiedlich ausgeprägt bzw. hängt von den Niederschlagsmengen ab. In den Landesteilen nördlich des Etosha Nationalparks (z.B. im Caprivi-Streifen) gibt es ein ganzjähriges Risiko.

In einer malariagefährdeten Region sollte man Parfum oder After Shave meiden und in der Abenddämmerung/ nachts körperdeckende, helle Kleidung tragen. Zusätzlich sind Anti-Moskito-Spray oder –Creme, hilfreich. Es gibt auch Produkte, die man auf die Kleidung aufsprühen kann, z.B. von No Bite.

Ggf. sollte man in Absprache mit einem kompeteneten Arzt ein so genanntes Standby-Medikament mitführen.