Hintergrund

Die wahrscheinlichsten Naturereignisse, mit denen Reisende in Peru konfrontiert werden können, sind Erdbeben sowie durch das Klimaphänomen El Niño ausgelöste starke Regenfälle und damit einhergehende Überflutungen und Erdrutsche.
Während letztere (je nach Jahreszeit) schon häufiger Reisende in Machu Picchu haben stranden lassen, sich jedoch durch langanhaltende, heftige Niederschläge ankündigen, treten Erdbeben ohne Vorwarnung auf.

Verhaltensregeln im Fall eines Erdbebens sind folgende:

Ruhe bewahren!
In Räumen: Suchen Sie Schutz unter einem schweren stabilen Möbelstück (z.B. Tisch oder Bett) und halten Sie sich fest, solange die Erschütterung dauert, auch wenn sich das Möbel bewegt. Ist das nicht möglich, flüchten Sie unter einen stabilen Türrahmen oder legen Sie sich auf den Boden nahe einer tragenden Innenwand. Bleiben Sie weg von Fenstern und schützen Sie Kopf und Gesicht mit verschränkten Armen.
Bleiben Sie im Haus, solange die Erschütterungen anhalten! Am gefährlichsten ist der Versuch, das Gebäude während des Bebens zu verlassen (Verletzungen durch fallende Gegenstände oder Glassplitter).
Ausnahme: Sie befinden sich bei Beginn des Bebens in Nähe einer Außentür, die direkt ins Freie führt (Garten oder offener Platz, nicht enge Straße)
Kein Treppenhaus begehen! Keinen Fahrstuhl benutzen!

Bei Aufenthalt im Freien: Suchen Sie schnellstmöglich einen freien Platz auf, entfernt von Gebäuden, Straßenlampen und Versorgungsleitungen – bleiben Sie dort, bis die Erschütterungen abgeklungen sind.