Hintergrund

Wer über Fahrerfahrung im außereuropäischen Ausland verfügt, kann auch Peru per Mietwagen bereisen. Angesichts der immensen Entfernungen ist es jedoch zu empfehlen, für lange Strecken eine Inlandsflug zu wählen und nur punktuell auf einen Mietwagen zurückzugreifen. Drei große Nord-Süd-Verbindungen durchziehen das Land. Diese sind durch gut 20 in Ost-West-Richtung verlaufende Querstraßen verbunden.
Vor allem bei letzteren kann es jahreszeitlich bedingt (Regenzeit) zu Sperrungen infolge von Erdrutschen kommen.
Der Straßenzustand der verschiedenen Verbindungen ist sehr unterschiedlich.
Verkehrsregeln werden von vielen Verkehrsteilnehmern nicht eingehalten, inbesondere von LKW- Bus- und Taxifahrern, die das Recht des Stärkeren für sich in Anspruch nehmen.
Auch Perus Verkehrspolizei hat den Ruf, in ausländischen Touristen eine zusätzliche Einnahmequelle zu sehen, indem diesen Verkehrsverstöße (reale und erfundene) zur Last gelegt und mit saftigen Geldstrafen belegt werden.
Höchstgeschwindigkeiten:
innerorts auf Hauptstraßen – 60km/h
innerorts auf Nebenstraßen – 40km/h
vor Schulen und Krankenhäusern – 30km/h
auf großen Überlandstraßen (z.B. Panamericana) – 100km/h, andere Straßen außerorts – 90km/h
Viele Hauptverbindungsstraßen sind mautpflichtig.
Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Es herrscht Anschnallpflicht, die Nutzung von Mobiltelefonen ist nur mit Freisprecheinrichtung gestattet.
Für Aufenthalte bis zu 30 Tagen ist der nationale Führerschein ausreichend, darüber hinaus ist ein internationaler Führerschein erforderlich.
Notrufnummern: 105 für die Polizei, 116 für die Feuerwehr und 117 für den Rettungsdienst.
Parken: Vor allem über Nacht sollte man den Wagen immer in einem gesicherten/ bewachten Parkplatz abstellen, da der Diebstahl von Teilen weit verbreitet ist.