Hintergrund

Umweltprobleme Abwässer aus der Landwirtschaft gefährdet den sprichwörtlichen Fischreichtum des Landes. Wie in anderen Regionen des Teilkontinents bedroht auch in Panama die Abholzung tropischer Regenwälder diese komplexen Ökosysteme. Im Ballungszentrum der Hauptstadt herrscht Luftverschmutzung. Die Minenindustrie gefährdet natürliche Ressourcen. Mit der Erweiterung des Kanals werden durch Erosion jährlich Millionen Tonnen Material aus den Uferbereichen in den Kanal und über die Schleusen in die Meere geschwemmt.
Vor der karibischen Kanalausfahrt lässt dieser Sedimenteintag die Korallen sterben. Der gigantische Süßwasserbedarf der Schleusenanlagen führt zur Versalzung der Flüsse und des Gatunsees.
Der Flächenbedarf des Erweiterungsbaus vernichtet Regenwald, auch wenn es ein umfangreiches Wiederaufforstungsprogramm gibt, das zudem die Wasserspeicher-Kapazität der Böden vor allem während der Trockenzeit erhöhen soll.
Das größte Umweltrisiko stellt jedoch die Möglichkeit eines Artenaustauschs zwischen pazifischem und atlantischem Ozean dar, dessen Folgen nicht absehbar sind.
Internationale
Umwelt-Abkommen
Artenvielfaltskonvention (Convention on Biological Diversity)
Klima-Rahmenkonvention
UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung
Internationales Artenschutzabkommen
(CITES)
Basler Konvention über den grenzüberschreitenden Transport gefährlicher Abfälle
Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen
Seerechtübereinkommen der Vereinten Nationen
Übereinkommen über Feuchtgebiete
Internationalen Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe
Internationale Vereinbarungen über Tropenhölzer 1983 und 1994
Internationale Vereinnbarung zur Regulierung des Walfangs
unterzeichnet, aber nicht ratifiziert: Abkommen zum Schutz der lebenden Ressourcen der Weltmeere (Marine Life Conservation)