Hintergrund

In Panama wird neben der Amtssprache Spanisch vor allem in der ehemaligen Kanalzone und an der Karibikküste auch Englisch gesprochen. Darüber hinaus sprechen die meisten der unmittelbar im Tourismus Beschäftigten Englisch.

Die überwiegende Mehrheit der internationalen Touristen sind US-Amerikaner. Diese erfreuen sich nicht immer großer Beliebtheit. Wenn Sie Englisch sprechen, machen Sie deutlich, dass dies nicht Ihre Muttersprache ist. Auf diese Weise vermeiden Sie den Eindruck, Sie erwarteten, dass man “Ihre” Sprache überall zu verstehen habe. Auch wer nur wenige Worte Spanisch spricht, sollte diese benutzen. Schon der Versuch, in der Landessprache zu kommunizieren, wird honoriert. Zumindest einige Höflichkeitsformeln sollte man sich einprägen.

Panamas Gesellschaft wird nach wie vor von Klassenunterschieden geprägt, die sich auch an der Hautfarbe orientieren. Die “Weißen”, deren Anteil an der Bevölkerung nur 10 Prozent ausmacht, verfügen über einen Großteil der ökonomischen und politischen Macht. Innerhalb dieser schmalen Oberschicht gibt es einige Dutzend Familien, die einen unausgesprochenen Sonderstatus genießen und faktisch über dem Gesetz stehen. Ihre Namen finden sich z.B. in den Mitgliederlisten des elitären Union Club in Panama City.
Offene Rassendiskriminierung und rassitisch motivierte Gewalt sind in Panama – im Unterschied zu vielen anderen entwickelten Gesellschaften – aber weitgehend unbekannt.

Kulturelle Verhaltensregeln unterscheiden sich regional und nach Stadt und Land. So sollten vor allem Besucher im Kuna-Territorium (San Blas Inseln) auf allzu freizügige Badekleidung verzichten. Bei Besuchen in Kuna-Dörfern ist zurückhaltende Kleidung angesagt, Shorts und knappe Tops sind abseits der Strände, wie anderswo in Panama auch, tabu. Generell wird überall auf ein gepflegtes Äußeres geachtet, besonders nach Einbruch der Dunkelheit werfen sich Panamaerinnen und Panamaer gleichermaßen gerne in Schale.