Hintergrund

Panamas Hauptverbindungsstraßen und auch viele Nebenstrecken sind in sehr gutem Zustand. Das Straßennetz ist jedoch relativ weitmaschig. Nur wenige Hauptverkehrsachsen durchziehen das Land. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen auf der “Carretera Interamericana” genannten West-Ostachse, sowie der Nord-Süd Verbindung über den Isthmus (“Carretera Transístmica”). An Wochenenden und Feiertagen kommt es aufgrund des Ausflugsverkehrs aus der Hauptstadt regelmäßig zu Staus. Panama Stadt besitzt zwei Durchgangsachsen, sogenannte Corredores, die zumindest theoretisch ein zügiges Durchqueren der Metropole ermöglichen. Wer sich hier zu den Hochzeiten des Berufsverkehrs ans Steuer setzt, benötigt jedoch gute Nerven.
Der Fahrstil der meisten Panamaer ist vergleichsweise zivil. Ausnahmen stellen Taxifahrer, Bus- und LKW-Fahrer dar.

Die Verkehrsregeln entsprechen den internationalen Standards. Verkehrszeichen sind auch ohne Spanischkenntnisse zu verstehen (schwarze Schrift auf gelebem Grund). Es besteht Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Landstraßen und 40 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.

Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Es genügt der nationale Führerschein in Verbindung mit dem Reisepass. Tankstellen sind in ausreichendem Maße vorhanden. Die Abgabe von Benzinerfolgt in Gallonen (3,78 Liter). Benzin (gasolina) wird als Normal-(regular, maxima), Super- (super) oder als Dieselkraftstoff (diesel) angeboten.

Alle großen, internationalen Autovermietungen sind in Panama vertreten, meist mit mehreren Filialen. Die Mietpreise sind im Vergleich zu anderen Ländern Mittelamerikas günstig.