Hintergrund

Fläche 130.374 km² (davon 11.250 km² Binnengewässer)
Geographische Lage zwischen 11° und 15′ nördlicher Breite sowie 84° und 87° westlicher Länge in Mittelamerika zwischen Honduras und El Salvador im Norden und Nordwesten, dem Pazifik im Südwesten, Costa Rica im Süden und dem Atlantik im Osten
Landschaften Nicaragua ist der größte Staat Mittelamerikas. Parallel zur schmalen pazifischen Küstenebene verläuft eine 240 km lange Vulkan-Kette. Vom NW nach SO erstreckt sich vom Golf von Fonseca bis zur Grenze zu Costa Rica eine Senke, zu der Nicaraguasee (8.200 km²) und Managuasee (1.042 km²) gehören. Den Kern des Landes bildet die zen tralamerikanische Kordillere. Hier verlaufen fünf, bis zu 2.100 m hohe Gebirgszüge von West nach Osten, bzw. Nordosten. Im Osten geht die Kordillere in die an Sümpfen und Lagunen reiche karibische Küstenebene (Miskitoküste) über. Große, geschlossene Regenwälder (etwa 40% der Landesfläche) sowie Mangroven- und Sumpfwälder prägen Nicaraguas wenig besidelten Osten.
Höchster Punkt Cerro Mogotón 2107 m
Klima Im, dem Atlantik zugewandten Osten des Landes herrscht tropisch immerfeuchtes Klima, während im pazifischen Westen tropisch- wechselfeuchtes Klima dominiert, mit einer Trockenzeit von Dezember bis Mai.
Flora und Fauna In Nicaragua findet man tropische und subtropische Pflanzenarten. Zu den heimischen Baumarten gehören Eichen, Kiefern, Zedern, Balsam- und Mahagonibäume, Gummibäume sowie etwa 50 verschiedene Arten von Obstbäumen. Zur Tierwelt gehören neben Pumas auch die sel tenen Jaguare, mehrere Affenarten, Alligatoren und zahlreiche andere Reptilien. Papageien, Kolibris und wilde Truthähne.
Naturrisiken Erdbeben, Hurrikane an der Atlantikküste, Überschwem mungen, Erdrutsche, Risiko von Vulkanausbrüchen.
Rohstoffe Gold, Silber, Kupfer, Wolfram, Blei, Zink, Nutzholz, Fisch