Hintergrund

Für Reisende in Nicaragua, vor allem im südwestlichen Landesteil, ist ein Mietwagen das ideale Verkehrsmittel.

Die Entfernungen zwischen den bedeutendsten “Sehenswürdigkeiten” und Nationalparks sind gering, und die Kosten für einen Mietwagen sind vergleichsweise niedrig.

Wer Nachtfahrten vermeidet, einen defensiven Fahrstil pflegt und jederzeit mit Schlaglöchern rechnet, sollte keine Schwierigkeiten haben. Abseits der Hauptstadt ist die Verkehrsdichte eher gering.

Zudem verleihen die meisten Mietwagenfirmen zusammen mit dem Wagen auch ein Mobiltelefon, so dass man, z.B. im Falle einer Panne, direkt Kontakt mit dem betreffenden Verleiher aufnehmen kann.

Besonderheiten:

autoViele Privatfahrzeuge sind schlecht gewartet. Man sollte daher damit rechnen, dass z.B. Abbiegen per Handzeichen (anstatt Blinker) angezeigt wird, oder dass Bremslichter defekt sind (Abstand halten!).
Langsamfahrende Fahrzeuge, die die Sicht auf den Gegenverkehr versperren, zeigen, anders als bei uns üblich, durch Linksblinken an, dass man sie überholen kann. Rechtsblinken bedeutet: Bleiben Sie rechts (hinter mir)!
Im Falle eines Unfalls dürfen die beteiligten Fahrzeuge nicht von der Unfallstelle wegbewegt werden bis die Polizei eintrifft, um den Unfall aufzunehmen!
Grundregel des Straßenverkehrs ist hier – wie überall in Lateinamerika – das Recht des Stärkeren. Vor allem Bus- und LKW-Fahrer verhalten sich entsprechend.