Hintergrund

Allgemeine Situation Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Einkommen von 2344 US-Dollar (2014) gehört Honduras mit Nicaragua, Haiti, Belize und Guyana zu den armen Ländern Lateinamerikas. Das Land leidet unter der extrem ungleichen Einkommensverteilung und hoher Unterbeschäftigung. Die historische Abhängigkeit von den Exportgütern Bananen und Kaffe, hat sich in den ltzten Jahren die Palette der Exportgüter um Kleidung und Kabelbäume für die Automobilindustrie erweitert. Honduras’ Wirtschaft ist stark von den USA und den Rücküberweisungen der im Ausland lebenden Honduraner (meist in den USA) abhängig (20,3 Mrd. 2015).
Zwischen 2010 und 2015 wurde ein bescheidenes Wirtschaftswachstum von 2,6 – 4% registriert, das nicht ausreichte, um den Lebensstandard der 65% der Honduraner zu heben, die unterhalb der Armutsgrenze leben. 2015 führte zu einem starken Schuldenanstieg, jedoch wuchs die Wirtschaft stärker als erwartet (7%), was vor allem auf den niedrigen Ölpreis zurückzuführen war.
Bevölkerung unterhalb
der Armutsgrenze
65% (2015)
Pro-Kopf-Anteil am BIP 4900 USD USD (2015, geschätzt nach Kaufkraft-Parität, Quelle: CIA World Factbook)
Einkommenverteilung Die ärmsten 10% der Bevölkerung verfügen über 0,4% des Gesamt- einkommens, während die reichsten 10 % über 42,4 % verfügen (2009, geschätzt, Quelle: CIA World Factbook)
Inflationsrate 6,1 % (2014, geschätzt, Quelle: CIA World Factbook)
3,2 % (2015, geschätzt, Quelle: CIA World Factbook)
Arbeitslosenquote 4,1% (2015, geschätzt, zudem ist ein Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung unterbeschäftigt)
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 41,06 Milliarden USD, (2015, geschätzt nach Kaufkraft-Parität, Quelle: CIA World Factbook)
BIP nach Sektoren Landwirtschaft 13,9%, Industrie 26,4% Dienstleistungen 59,7% (2015, geschätzt, Quelle: CIA World Factbook)