Hintergrund

Fläche 112.090 km² (davon Land: 111.890 km², davon Wasser: 200 km²)
Geographische Lage Honduras liegt zwischen Guatemala und El Salvador im Westen und Nicaragua im Südosten. Im Norden wird es vom Atlantik begrenzt und im Südwesten von einem schmalen pazifischen Küstenstreifenen.
Landschaften Achtzig Prozent der Landesfläche bestehen aus stark zerklüftetem
Bergland, das von fruchtbaren Hochtälern durchzogen ist. Der Streifen
karibischen Tieflandes an Honduras’ Nordküste verbreitert sich nach Osten zur nicaraguanischen Grenze, einige schmale Flusstäler reichen weit ins Landesinnere hinein. Das pazifische Flachland an Honduras‘ schmaler Südküste nimmt nur einen geringen Teil der Landesfläche ein. Gut ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt (2015). Das rund 5.000 km² große Biosphärenreservat Río Plátano ist der bedeutendste Nationalpark des Landes und gehört zu den letzten noch intakten Regenwaldgebieten Zentralamerikas. Der Park gehört seit 1982 zum UNESCO Weltnaturerbe. Insgesamt stehen 10 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz.
Höchster Punkt Cerro de Celaque 2.870 m
Klima Honduras liegt in vollem Umfang in den Tropen. Hier beeinflusst vor
allem die Topographie das Klima. Das karibische Tiefland ist generell heißer und feuchter als der Rest des Landes. Je höher man in die Berge kommt, desto gemäßigter die Temperaturen und die Niederschläge. Es gibt nur zwei Jahreszeiten, Regenzeit und Trockenzeit. Am deutlichsten ausgeprägt sind sie an der Pazifikküste und im Hochland des Landesinneren. Generell gelten die Monate von Mai bis September als die mit den meisten Niederschlägen. Diese fallen meist als heftige, nachmittägliche Regengüsse. Die „Hurrikan Saison“ beginnt meist Ende August und endet im November.
Flora und Fauna Zahlreiche tropische Baumarten in den Regen- und Nebelwäldern,
Kiefernsavannen nahe der nicaraguanischen Grenze, Mangroven und Palmen an der Küste. Trotz der wachsenden Rodung sind große Naturlandscahften erhalten, die Lebensraum zahlloser Insekten, Vogel- und Reptilienarten sind. Hier leben auch Pekaris, Tapire, Pumas und die seltenen Jaguare.
Naturrisiken häufige, aber generell leichte Erdbeben, anfällig für Hurrikane (und daraus resultiernde Überflutungen) entlang der Karibikküste.
Rohstoffe Holz, Gold, Silber, Kupfer, Blei, Zink, Eisenerz, Antimon, Kohle, Fisch, Wasserkraft