Hintergrund

Das Straßennetz umfasst 17.022 km. Nach den Verwüstungen, die der Wirbelsturm Mitch angerichtet hatte, sind heute die Hauptverbindungsstraßen des Landes in sehr gutem Zustand. Allerdings sind Teile der Panamerikana in schlechtem Zustand. Manchmal trifft man hier ohne Vorwarnung auf große Schlaglöcher. Die meisten der zerstörten Brücken wurden neu gebaut, oft mit Unterstützung ausländischer Regierungen, wie den Gedenktafeln zu entnehmen ist.

Honduras-AutoDie Verkehrsdichte ist – sieht man von den Einzugsgebieten der beiden Großstädte Tegucigalpa und San Pedro Sula ab – gering. Allerdings pflegen vor allem die LKWs einen rücksichtslosen Fahrstil.

Die Verkehrsregeln entsprechen den internationalen Standards. Verkehrszeichen sind auch ohne Spanischkenntnisse zu verstehen (schwarze Schrift auf gelebem Grund). Es besteht Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h auf Landstraßen und 45 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften.

Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Es genügt der nationale Führerschein in Verbindung mit dem Reisepass. Tankstellen sind in ausreichendem Maße vorhanden. Die Abgabe von Benzin erfolgt in Gallonen (3,78 Liter). Benzin (gasolina) wird als Normal-(regular), Super- (super/extra) oder als Dieselkraftstoff (diesel) angeboten.

Einige der großen, internationalen Autovermietungen sind in Honduras vertreten.