Hintergrund

Belizes Küche ist ein Abbild der vielfältigen kulturellen Einflüsse, die das Land prägen. Dominierend sind jedoch die karibisch-kreolische Küche und mexikanische Elemente. Traditionelle Grundnahrungsmittel bzw. Gerichte sind Bohnen und Reis, sei es als “Rice and Beans” oder als “Beans and Rice” (es handelt sich hier tatsächlich um zwei verschiedene Gerichte!) Hinzu kommen Hähnchen oder Rindfleisch, meist als Eintopf (stew) zubereitet, gebackene Kochbananen (fried plantain) und der unvermeidliche Kraut- oder Kartoffelsalat (coleslaw bzw. potato salad). Fisch und Schalentiere finden sich meist nur auf den Speisekarten gehobener Restaurants.

Saisonale Spezialitäten sind Langusten (lobster), die zwischen dem 15.Februar und dem 14. Juni nicht gefangen werden dürfen, und Seeschnecke (conch), für die von Juli bis September ein Fangverbot besteht!

Die meisten der besseren Restaurants gehören zu Hotels oder Resorts. Kulinarische Wunder sollte man nicht erwarten.

Einige typische Gerichte

Rice and Beans – hierbei werden zuerst die Bohnen gekocht und darin dann der Reis in Kokosmilch gegart.
Beans and Rice – hier werden Bohnen und Reis getrennt zubereitet. Anschließend werden die Bohnen auf dem Reis angerichtet, oder getrennt serviert.
Panades – sind fritierte Teigtaschen aus Maismehl, die mit Rindfleisch, Hähnchen, Bohnen oder auch Fisch gefüllt und mit Krautsalat garniert werden.
Garnaches – gebackene Maistortillas in der Form kleiner Pfannkuchen, auf denen sich Bohnen, Krautsalat und Käse stapeln.
Salbutes – ebenfalls aus Maisteig hergestellte kleine Fladen, mit Hähnchen, Krautsalat, Tomaten und Koriander garniert.
Johnny Cake – sind an Milchbrötchen erinnernde Gebilde, die häufig zum Frühstück serviert werden.