Mexiko ist ein sehr gastfreundliches Land mit in der Regel sehr aufgeschlossenen und hilfsbereiten Menschen. Angehörige indigener Gruppen verhalten sich (nicht nur) Touristen gegenüber eher zurückhaltend.

Allgemein

Wer “Common Sense” walten lässt, wird (hoffentlich) keine schlechten Erfahrungen machen. Dazu gehört: Wertsachen nicht bei sich tragen oder gar zur Schau stellen (Schmuck, wertvolle Mobiltelefone, Laptops, Bargeld, teure Kleidung), nicht an unbewachten, abgelegenen Geldautomaten Geld abheben, Funktaxis benutzen, keine einsamen (Strand) Spaziergänge unternehmen, Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen von Einheimischen (Hotelpersonal etc.) beachten, niemanden, vor allem keine Kinder, ungefragt fotografieren.

Reisende sollten sich, ungeachtet ihrer politischen Meinung, grundsätzlich von politischen Manifestationen und Demonstrationen fernhalten.

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

„Drogenkrieg“

Siehe Stichwort Drogen.

Militärkontrollen:

Die Yucatán-Halbinsel, Teile Westmexikos, die Baja California Halbinsel sowie die grenznahen Bundesstaaten liegen im Bereich der Drogenhandels- und Waffenschmuggelrouten in die USA. Militärische Checkpoints sind daher an der Tagesordnung. Diese sind oft von weitem an Sandsack bewehrten, recht martialisch anmutenden Posten zu erkennen.
Die beteiligten Soldaten sind in der Regel sehr junge, freundliche Männer, denen man ebenfalls freundlich begegnen sollte, um die Prozedur möglichst unaufwändig zu absolvieren. Die Wachposten werden Sie idR fragen, woher Sie kommen und wohin Sie fahren sowie ggf. aufforden, das Fahrzeug zu verlassen, um sich den Innenraum anzusehen. Meist können Touristen nach äußerst flüchtiger Kontrolle passieren, oft werden sie auch direkt durchgewinkt.
Bei (anbrechender) Dunkelheit gilt die Regel (auch durch entsprechende Schilder angekündigt): Abblendlicht ausschalten bzw. auf Standlicht dimmen und die Innenraumbeleuchtung einschalten!! Dies ermöglicht den Kontrolleuren den Blick in das Fahrzeug bzw. auf dessen Insassen und vermeidet Nervosität auf beiden Seiten.

Polizeikontrollen:

Bei Polizeikontrollen ohne ersichtlichen Anlass/ Grund sollte man grundsätzlich eine freundliche Verständnislosigkeit an den Tag legen und auch mit etwaigen Spanischkenntnissen sparsam umgehen. Da es z.B. eine Anschnallpflicht gibt, die von den wenigsten Mexikanern befolgt wird, sind Touristen beliebte Opfer, um (überhöhte) Bußgelder einzutreiben…