Hintergrund

Die medizinische Versorgung in den großen Städten Südafrikas ist ausgezeichnet bis gut, in ländlichen Regionen hingegen entspricht sie oft nicht westeuropäischen Standards. Grundsätzlich ist bei jeder ärztlichen Behandlung – auch in Notfällen – Vorkasse zu leisten. Reisekrankenversicherungen werden zur Deckung in aller Regel nicht anerkannt.
Impfungen sind für die Einreise nach Südafrika nicht vorgeschrieben, es sei denn, man reist aus einem Land, das als Gelbfieber-Infektionsgebiet gilt, ein. Reisende sollten über die gängigen Standard-Impfungen verfügen sowie eine Hepatitis A und B Impfung.
Südafrika und seine Nachbarländer verzeichneten z.B. 2014 eine Masernepidemie mit hohen Fallzahlen. Wer noch nie an Masern erkrankt war, sollte sich impfen lassen.
Malaria
Die Provinzen Limpopo (auch Kruger Park), Mpumalanga und der nördliche Teil von KwaZulu-Natal gelten als Gebiete mit einem hohen Malariarisiko von Oktober bis Mai. Die übrigen Gebiete gelten als malariafrei. Eine entsprechende Prophylaxe sowie konventionelle Maßnahmen gegen Insektenstiche (Repellent, helle, körperbedeckende Kleidung in der Dämmerung und den Abendstunden, Fenster ohne Insektengitter geschlossen halten, ggf. so genannte Moskito-Coils abbrennen) sind angeraten. Leitungswasser kann in den meisten Gegenden bedenkenlos getrunken werden, die Qualiät ist gut, auch wenn der Geschmack dieser nicht entspricht.
HIV/ AIDS Südafrika und seine Nachbarländer haben die weltweit höchste Quote an Infizierten und Erkrankten. Daher sollte man alle Formen möglichen Blutkontaktes meiden und sich im Falle notwendiger Bluttransfusionen des Risikos bewusst sein.
AIDS ist auch verantwortlich für die wachsende Zahl von Tuberkulose-Erkrankungen.