Kurzportrait

Zwischen den Anden im Osten und der atlantischen Küste im Westen erstreckt sich Lateinamerikas zweitgrößtes Land.

Seine Bevölkerung ist jedoch sehr ungleichmäßig über die 2,8 Millionen Quadratkilometer verteilt. Während ein Drittel der 43 Millionen Argentinier im Großraum Buenos Aires lebt, wirken die weiten Steppen Patagoniens nahezu menschenleer.
Noch in den 1870er Jahren lebten nur zwei Millionen Menschen in dem riesigen Land, bevor die Masseneinwanderung aus Europa, forciert durch eine gezielte Besiedlungspolitik, Argentinien zu dem bis heute „europäischsten“ Land Lateinamerikas machte.
Diese politisch gewollte Entwicklung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging zu Lasten der indigenen Bevölkerung, die um die vorletzte Jahrhundertwende nahezu ausgerottet war.
Reisende im heutigen Argentininien haben neben der faszinierenden Metropole Buenos Aires vor allem die landschaftlichen Höhepunkte des Landes zum Ziel.
Dabei sorgen die immense Nord-Süd-Ausdehnung und eine extreme Topographie für eine dramatische Vielfalt, die von den Sechstausendern der Anden im Nordwesten zum tropischen Regenwald der Wasserfälle von Iguazú im äußersten Nordosten reicht, und von den Gletschern Patagoniens bis zu den atlantischen Seebädern bei Mar del Plata. (weiterlesen…)